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Meine Frau ist ja seit Monaten mehr oder weniger konsequent auf dem vegetarischen Tripp. Das hört sich vielleicht etwas abfällig an, soll es aber nicht. Immerhin beschert mir diese Leidenschaft Kochvergnügen ohne Fleisch. So wie diese vegetarische Reispfanne z.B., die ich zeitgleich mit einer völlig unvegetarischen Schnitzelpfanne herstellte. Den Reis haben wir uns dann geteilt. 🙂

Die Zutaten

  • 1 Tasse Basmati
  • 2 Tasse Gemüsebrühe
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 250 g Champignons
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Tomaten
  • 100 g Feta-Käse
  • Curry
  • Salz
  • 3 TL Olivenöl
  • 1 Bund Schnittlauch
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Die Reis-Mengenangaben sind für 4 Portionen ausgelegt. Ich hatte etwas mehr gemacht, da ich ja noch den Reis als Beilage für meine Schnitzelpfanne benötigte.

Zunächst widmen wir uns dem Reis. Basmati-Reis wird normalerweise wie folgt gekocht: du greifst dir einen Topf, kippst 1 Tasse (keine kleine Kaffeetasse, sondern ein Kaffeetopf) Basmati rein, füllst den Kaffeetopf mit Wasser und schüttest dieses zum Reis in den Topf. Das mit dem Wasser wiederholst du noch genau einmal. Dann wird der Basmati zum Kochen gebracht und wenn das Wasser gerade noch so über dem Reis steht reduzierst du einfach die Hitze auf ein Minimum, wirfst ein Stückchen Butter dazu, bedeckeltst den Topf und lässt den Reis 20min ziehen.

So ähnlich machten wir das jetzt auch. Mit einem kleinen Unterschied: ich habe noch einen TL Gemüsebrühe (instant) dazu gegeben. Ab da geht nach dem Basmati-Standard-Kochverfahren weiter. Der Reis gelingt jetzt mehr oder weniger allein weiter.

Die Champignons werden grob geputzt und die Kappen in Scheiben geschnitten. Die Scheiben sammelst du am besten auf einem Teller, damit sie nicht so unmotiviert in der Gegend herumlümmeln.

Die Zwiebeln werden geschält, gewaschen und in kleine Würfel transfomiert, um sich anschließend in etwas Butter in einer großen Wokpfanne wiederzufinden..

Nachdem die Zwiebelchen ca. 1min die Alleinherrschaft über den Wok hatten, gesellen sich nun die Champignonteile dazu. Mit einem Kochlöffel sorgst du dafür, dass alles hübsch vermischt wird. Während alles vor sich hin köchelt schnappst du dir das Gemüsemesser, weidest die Paprikaschote aus, wäscht die Schote und schneidest sie in schmale Streifen. Mit dem Gemüsemesser geht das vortrefflich einfach.

Die dünnen Paprikastifte wandern ebenfalls in die Wokpfanne. Der gekonnte Einsatz des Kochlöffel sorgt wieder für das Vermischen des Pfanneninhalts.

Müssen noch die Tomaten geschält werden!
Mach dir Wasser heiß. Am Besten in einem Wasserkocher. Lege die Tomaten in einen kleinen Topf, kippe das heiße Wasser darüber, warte 1min und kippe das heiße Wasser wieder weg. Was das soll? Die Tomaten lassen sich plötzlich wunderbar schälen! Und genau das tust du jetzt mit den Tomaten und schneidest diese dann in Scheiben. Die Schale der Tomaten wirfst du einfach weg. Wir brauchen sie nicht.
Das wertvolle Tomatenfleisch gibst du in die Wokpfanne zum ganzen Rest und mischt wieder ordentlich durch.

Wie weit ist der Reis? Fertig? Wenn ja – kippe den Reis zum Gemüse in die Wokpfanne. Und jetzt? Du ahnst es bestimmt: Mischen. Rühren. Vermengen.

Abgeschmeckt wird mit Salz und Curry. Dabei gilt wie immer: Vorsicht ist die Mutter der des Kochtopfes. Oder so ähnlich. Würze mit Bedacht. Es ist einfacher nachzuwürzen, als zuviel geworfenes Gewürz aus dem Essen heraus zu bekommen.

Auf wenig Energie überlässt du die Wokpfanne samt Inhalt sich selbst. Packe den Feta-Käse aus und schneide den Feta in Würfel. Verteile den Feta über dem Reis und …. Du könntest jetzt fast servieren.

Die Krönung – geschmacklich wie auch optisch – erreichst du, in dem du den Schnittlauch wäscht, kleinhackst und über der Reispfanne verstreust. Achte darauf, dass die Schnittlauchbrösel auf dem Reis-Gemüse-Gemisch zum liegen kommen und nicht neben der Pfanne. Das mag je nach Herd auch optisch was hermachen, geschmacklich hält sich der Zugewinn für die vegetarische Reispfanne aber in Grenzen.

Mahlzeit! Meiner Frau hat diese Pfanne sehr gut geschmeckt. Mir auch!

Fazit: Einfach, billig, gesund.

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