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Reis-Melonen-Salat

Es ist heiß in good old Germany und damit nicht die Zeit, um abends ausgiebig in der Küche zu kochen. Vielmehr gelüstet es den sommergeplagten Menschen nach Frische auf dem Tisch. Damit es nicht immer und immer wieder Gurkensalat, Tomatensalat oder anderen Salat gibt, probiert der verwegene Hitzetrotzer auch mal exotische Salatrezepte aus. Heute probierte ich einen Reis-Melonen-Salat, von dem ich gelesen habe. Der ausgiebige Gebrauch von Essig und Zitrone versprach die ersehnte Frische am Gaumen – gepaart mit der Süße einer Zuckermelone und dem sättigenden Reis-Faktor.




Dazu kommt, dass dieses Rezept furchtbar einfach ist.

Um das Fazit gleich vorweg zu nehmen: dieser Reis-Melonen-Salat ist ideales Grill-Beiwerk und auch hervorragend als Salat für Parties geeignet. Exotisch im Geschmack, bunt für’s Auge und zudem noch sättigend.

Legen wir los:

Die Zutaten für 6 Portionen

  • 200 g Reis (z.B. Basmati)
  • 1 Zuckermelone (Galia)
  • 2 Paprika (gelb und rot)
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 EL weißen Balsamico-Essig
  • 1-2 Zitronen
  • Salz, Pfeffer
  • Vorbereitung:
  • Kochzeit:

Das braucht man

Salatrezept: Reis-Melonen-Salat.

Reis-Melonen-Salat – perfekter Reis für Parties und zum Grillen

Die Menge an Zutaten ist sehr übersichtlich, das benötigte Zubehör verspricht bei der Hitze minimalen Abwasch. Perfekt.

Zunächst bereitest du den Reis zu. Streng nach Packungsbeilage, wobei Basmati mit der einfachen Regel 1 Tasse Reis + 2 Tassen Wasser + etwas Salz immer gelingt. Wenn man alles stark aufkochen lässt; den Moment abwartet, an dem das Wasser gerade noch über dem Reis steht, dann die Hitze auf Minimum reduziert, einen Deckel auf den Topf packt und das Reis-System für 20min sich selbst überlässt. Nach 20min ist das Wasser weg und der Reis perfekt.
Da du den Reis für Salat brauchst ist es von Vorteil nach dem Kochen den Topf einfach zu öffnen und schlicht abkühlen zu lassen. Ab und an den Reis etwas wenden, damit die Hitze von unten auch entweichen kann.

Während der harte Reis zur bekömlicheren Version konvertiert, widmest du dich den Zutaten.

Schnapp dir ein Schneidbrett und das Kochmesser. Zerteile die Paprika, weide sie aus, spüle sie kurz unter kaltem Wasser ab und schneide sie in Würfel.
Anschließend transformierst du die Frühlingszwiebeln nach einer Wasserreinigung in schmale Frühlingszwiebelringe. Mit dem Kochmesser geht das fantastisch. Paprika und Frühlingszwiebeln wandern in eine große Schüssel.

Die Melone schneidest du zunächst in zwei Hälften, diese wieder um in Hälften und die halbierst du noch mal. Was haben wir jetzt? Na? Melonen-Achtel natürlich. Du darfst das gern nachrechnen. Warum machst du das? Weil du so absolut einfach das kernige Innere mit einem kleinen Gemüsemesser herausschneiden kannst. Außerdem kannst du mit dem Gemüsemesser (oder Schälmesser) wunderbar leicht am Rand des Fruchtfleisches entlang, selbiges von der Schale trennen. Das ist wirklich total einfach. Probiere es aus!
Die entschälten Melonenstücke lassen sich nun easy in Würfel schneiden, welche mittels leichtem Wurf in die Schüssel zu den Paprika/Frühlingszwiebelringen befördert werden.

Während der Reis noch abkühlt kannst du auch gleich noch das Dressing herstellen. Dazu nimmst du eine kleine Schüssel, misst die o.g. Menge an Essig und Zitrone ab (Obacht: uns reicht der Zitronensaft, weshalb du die Zitrone(n) auspresst!), löffelst dann das Olivenöl dazu, salzt und pfefferst ein wenig und verrührst alles mit dem kleinen Schneebesen.

Ähm … das war’s auch fast schon. Der Rest ist noch einfacher.

Kippe den Reis in die Schüssel, verrühre alles zu einem kunterbunten Allerlei, schütte das Dressing dazu und rühren alles noch einmal gründlich durch.

Wenn du magst schneidest du noch etwas frischen Basilikum in feine Streifen und mischt diese unter den Reis. Du kannst auch Mozzarella würfeln und in den Salat geben, aber – ich habe das getestet – du musst es nicht tun. Mir schmeckte der Salat ohne den Mozzarella besser.

Stelle nun die Schüssel für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. In der Zeit gehen die Säure des Essig und der Zitrone eine sehr interessante Allianz mit der Süße der Zuckermelone ein. Das ganze Gemüse und der Reis bekommen ihren Teil davon ab. Außerdem kühlt alles hübsch auf ein angenehmes „Frische-Niveau“ herunter.

Fazit: Der Reis-Melonen-Salat ist eine willkommene Alternative zu den „normalen“ Salaten. Der Geschmack erinnert ein wenig an einen (ebenso frischen) Schichtsalat. Die Frische ist an einem warmen Sommerabend äußerst willkommen. Daher bekommt der Salat von mir eine klare Empfehlung für Grill-Abends oder Parties.

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Vegan: Rosenkohl an Süßkartoffelpüree

Was macht man mit vielen Süßkartoffeln und einen ganzen Netz Rosenkohl? Diese Frage stellte ich mir vor ein paar Wochen, als ich die Zutaten in der Küche vorfand. Ich recherchierte ein Rezept, welches aus den Süßkartoffeln ein Süßkartoffelpüree fabrizierte und dazu gedünsteten Rosenkohl reichte. Außerdem wurde eine Soße mit Lebkuchenflair gezaubert und dazu noch Filet vom Schwein gereicht.
Letzteres würde quasi meine Erweiterung eines ansonsten vegetarischen Gerichts sein.
Und was hatten wir für eine Soße? Um es vorweg zu nehmen: da das Rezept vegan bleiben sollte, bastelte ich eine Soße aus dem Instant-Fond von GEFRO und „verfeinerte“ diese mit Lebkuchengewürz. Nach ernüchterndem Verkosten kippte ich alles weg! Soviel zur Soße.



Es gab nur ein Handycap: Süßkartoffeln sind bei den Kids verpönt! Ich würde also für diese noch ein veganes Kartoffelpüree kochen müssen. Was tut man nicht alles für die „Kleinen“.
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Kidneyburger – Vegetarische Burger

Vegetarische Burger

Vegetarische Burger a’la Benno (Foto: Benno Buchczyk)

Neulich auf Facebook tauchte bei Benno ein Bild mit einer interessanten Burgerinstallation auf. Burger – die vegetarisch hergestellt waren. Benno hatte sie kreiert und recht hübsch arrangiert. Auf jeden Fall wurde ich neugierig und verkündete lauthals den Plan, die Burger testen zu wollen. Ich scheue mich ja schon lange nicht mehr, vegetarisch oder gar vegan zu kochen.

Ok … heute war es so weit. Nach Bennos Vorgaben beging ich den „Frevel“, Burger zu faken … Ich darf vorweg schicken, dass die Dinger einfach Klasse schmecken!

Ich taufe die Dinger „Kidneyburger“.
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Shakshuka – orientalischer Eintopf mit Eiern

Manchmal treffe ich auf Rezepte, die in mir allein schon wegen ihres Namens die Neugierde wecken. Shakshuka ist ein solcher Name, der dem Unwissenden jede Menge Interpretationspielraum bietet. Wissbegierig schnüffelte ich in der Gegend herum und erkannte zügig, dass es sich bei Shakshuka nicht etwa um eine besondere Ausprägung japanischer Sushikunst handelt, sondern um einen orientalischen Gemüseeintopf, der zu meiner großen Verwunderung am Ende „Spiegeleier“ verpasst bekommt. Das ist ja ein Ding. Das klang in meinen Ohren ziemlich abwegig und so beschloss ich, dieses Shakshuka allen Unkenrufen aus der Familie zum Trotz zuzubereiten.

Shakshuka ist ein sehr, sehr einfaches Rezept, welches sich sehr, sehr schnell zubereiten lässt und sehr, sehr übersichtlich im Ressourcenverbrauch ist. Weiterlesen

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Spitzkohl-Kartoffelsuppe mit GEFRO Balance

Im Rahmen meines Tests der neuen Lebensmittel-Linie GEFRO Balance kochte ich gestern Abend eine Spitzkohl-Kartoffelsuppe nach dem Rezept von GEFRO. Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist erstaunlich einfach mit GEFRO zu kochen, weil ich beim Würzen total auf Salz, Pfeffer und meine Intuition verzichten konnte. Letztere musste ich nur gegen Ende kurz zu Felde führen, was aber dem eigentlichen Kochvergnügen und seiner Einfachheit keinen Abbruch tat.

Ob diese Suppe geschmeckt hat und welches Urteil die strenge Familien-Jury fällte erfährst du am Ende dieses Rezepts. Weiterlesen

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Chili con carne … mit/ohne Hackfleisch

Chili con carne stand neulich auf dem Speiseplan meiner Familie. Ich liebe ein gutes Chili con carne und war hocherfreut, dies erneut selbst produzieren zu dürfen.
Es kam allerdings ganz anders.

Chili con carne gehört mit Hackfleisch. Hackfleisch ist ein Fremdwort in der veganen oder auch vegetarischen Ernährung. Wenn beide Welten – also die fleischlose und -volle – für ein Essen bekocht werden müssen hat man ein Problem: man muss zwei Chili con carne machen: einmal mit Hackfleisch und einmal ohne Hackfleisch. Das nennt sich dann übrigens Chili sin carne.
Ich würde also ein Chili con carne und ein Chili sin carne so kochen müssen, dass sie gleichzeitig fertig werden. Ich hielt das für eine lösbare Aufgabe und wollte letzten Sonntag gerade damit anfangen, als das Chili sin carne aufgrund Appetitlosigkeit (Kochlustlosigkeit) der veganen Fraktion gestrichen wurde. Statt dessen kam ein abenteuerlicher Vorschlag in die Küche geflogen: „Mach doch das Chili con carne ohne Hackfleisch und das Hackfleisch extra. Dann können sich die Fleischfresser das am Tisch selbst untermischen!“ Dabei wurde sehr schlau geschaut!
In mir krampfte sich etwas zusammen. ‚DAS hat es noch nie gegeben!‘, dachte ich mir und grauenvolle Bilder drängelten an meinem inneren Auge vorbei.

Doch die Neugier siegte! Würde man ein schmackhaftes Chili con carne – ähnliches Essen kochen können, wenn man die Hauptbestandteile getrennt zubereitet? Was meinst du – hat das geklappt? Konnten wir das „Chili dingsirgendwas con Carne“ mit Genuß essen oder wurde es als Notlösung erkannt und nach wenigen Happen in den Lokus gekippt?

Ich notiere jetzt also den Masterplan zu diesem gewagten Kochexperiment und verkünde am Ende dieses Rezepts(?) ob der Plan aufgegangen ist. Weiterlesen

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Weißkohl – Pie bzw. Weißkohlkuchen

Das folgende Rezept kommt ohne Fleisch aus! Ich schicke aber gleich voraus, dass du den letzten Absatz dieses Rezepts auch lesen musst, denn ich gehe dort kurz auf den Fleischverzicht und seine Auswirkungen ein. Aber nur kurz.
Dieses Rezept für einen Weißkohlkuchen ist vollkommen vegan. Es kommen nur Zutaten aus der veganen Küche zum Einsatz. Ich gebe aber zu, dass bereits mit vegetarischen Mitteln noch mehr aus diesem Weißkrautkuchen herausgeholt werden kann. Das soll nicht heißen, dass mein Weißkohl-Pie nicht geschmeckt hat: er hat geschmeckt! Sehr gut sogar. Wenn man mit etwas Pfeffer nachhilft noch besser! Doch dazu im Laufe des Rezepts gleich mehr.

Dies ist übrigens mein allererster Versuch etwas kuchenähnliches zu basteln. Nie zuvor habe ich mich an derlei Backaktionen probiert. Der Weißkohl-Pie ist insofern eine doppelte PREMIERE!
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Hackfleischbällchen in Karotten-Curry

Es musste mal wieder etwas anderes sein. Etwas neues, nie (bei uns) da gewesenes. Auf der Suche nach kochbarem Futter stieß in meinen Onlinesammlungen auf ein interessant klingendes „Möhren-Curry“, welches total einfach herzustellen schien und erfreulicherweise durch Hackfleischbällchen „verfeinert“ werden kann. Dazu sollte es absolut passend Reis geben. Die Option mit den Klopsen (so kann man die Hackfleischbällchen auch bezeichnen) ließ mir bereits im Vorfeld Pfützen auf der Zunge entstehen und ich sabberte hin stiller Vorfreude ein wenig vor mich hin. Metabildlich gesprochen.

Da ich aufgefordert wurde, auch noch etwas Broccoli zu dünsten, brachte mich das Kochen des Rezepts an die Grenzen der Kapazitäten unserer Küchenausstattung. In gekonnter (*hüstel*) Manier schaffte ich es trotzdem, alle „Zutaten“ beinahe zeitgleich fertig zu bekommen.

Und so habe ich es gemacht. Weiterlesen