Gulaschsuppe Rezept

Rezept für eine deftige, einfache Gulaschsuppe. Sehr leicht zu kochen. Die Gulaschsuppe ist auch ein Partyrezept.

Mit einer Gulaschsuppe soll es also mal wieder was deftiges sein, ja? Womöglich noch der absolute Knaller auf der Party am Wochenende. Hmmm … da kann ich nur sagen: mit ner hammermäßigen Gulaschsuppe kannst Du fast nichts falsch machen. Ganz sicher. Eine Gulaschsuppe ist ein relativ einfaches Gericht, welches nach gewissen Vorarbeiten ganz von allein wird. Du glaubst mir nicht? Dann lies mal mit. Oder besser – dann koch’ mal los.

Die Zutaten

  • 1kg gem. Gulasch
  • 5 – 6grosse Kartoffeln (500g)
  • 300g Pilze
  • 2 grosse Zwiebel
  • Wer mag kann noch 1-2 Zehen Knoblauch dazunehmen
  • Senf
  • Wasser
  • 1/2l Rotwein
  • Ein Päckchen passierte Tomaten
  • 3 rote Paprika
  • 4-5 Karotten
  • Salz und Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Majoran
  • Fleischbrühe
  • Vorbereitung:
  • Kochzeit:
.
Gulaschsuppe

Gulaschsuppe

Step 1:(10min)
Zunächst einmal beginnen wir damit, das Fleisch zu waschen. Wenn das Gulasch (ja – das heißt das Gulasch! Aber es ist die Gulaschsuppe, was der Vollständigkeit halber erwähnt werden soll. *g*) ein Weilchen in diesen ulkigen, verschweißten Behältnissen aus dem Supermarkt herumgelümmelt oder die Besorgung beim Metzger ein wenig her ist, dann sammelt sich immer ein wenig Blut im Fleisch, welches man einfach abwäscht. Meist kommt aus der Verpackung wenig mundgerechtes heraus, weshalb wir die Gulasch-”Blöcke” in wirklich genießbare Stückchen zerteilen. Versuche es gar nicht erst mit einem stumpfen Messer. Das ist nur frustrierend. Nimm gleich ein scharfes Fleischmesser.

Als nächstes nehmen wir die Zwiebeln und den Knoblauch und hauen die kurz und klein. Wie das genau geht, kannst Du am besten in “Themenmixers Lexikon” nachlesen. Es reicht aber, die Zwiebeln nur in Scheiben zu schneiden.
Zwiebel und Knoblauch harren nun ihrer Bestimmung, welche in Form eines großen Topfs mit Öl darin auf dem Herd lauert. Lassen wir sie also nicht lange warten und kippen die kleinenTeilchen in das Öl, welches die Gabe mit einem erfreuten Zischen quittiert. Woraus abzuleiten ist, dass das Öl heiß sein sollte. Sind die Zwiebeln leicht glasig, freut sich nun das Fleisch über ein wenig intensive Wärmebehandlung. Ist das Fleisch im Topf, geben wir noch ein, zwei Teelöffel Senf hinzu.

(An dieser Stelle sei mir erlaubt mal auf den Putz zu hauen: Vergeßt diese drögen Senfsorten in den westlichen Supermärkten. Der echte, einzig wahre Senf ist der aus Bautzen. Den importiere ich immer aus der Heimat oder finde ihn seit neuestem hier auch auf dem Wochenmarkt. Gott sei dank … das Leben ist wieder angenehmer geworden. )

Das Fleisch brät nun kräftig an. Aufgrund der mit der großen Hitze verbundenen Anbrenngefahr sollte in den nächsten Minuten tunlichst auf Ablenkung verzichtet werden! Gulaschsuppe mit angebranntem Fleisch schmeckt nicht mehr wie Gulaschsuppe! Während man immer und immer wieder den Fleischberg mit dem Bratenwender umwälzt, zieht dieser erst Wasser, welches sich aber nach und nach wieder verliert. Wenn das Fleisch eine richtig braune Farbe hat (Nein … schwarz ist nicht gleich braun. Wenn das Fleisch schwarz ist, dann kippe es weg und fang von vorn an!), dann wirds Zeit den Rotwein in den Topf zu gießen. Kenner probieren natürlich vorher ein bis x Gläschen um die Qualität zu prüfen! Durch den Rotwein löst sich der Bratensatz piepeleicht und es sprudelt und dampft und zischt herzerfischend, wobei sich noch angenehmer Duft in der Küche breit macht.

Nach ein bis zwei Minuten ist der Alkohol des Weins weitgehend verflogen und wir nehmen den Topf erstmal vom Herd!
Wichtiger Hinweis: Wenn Du an dieser Stelle staunst, dass alles bis hier her überhaupt nicht paßt, dann überprüfe bitte, ob Du auch den Herd eingeschaltet hattest.

Step 2: (10-15min)
Dies ist ein Step mit leichter Routinearbeit, bestehend aus der Zubereitung des gemüsigen Teils der Gulaschsuppe. Alles was du brauchst ist ein gutes Schneidebrett und ein gutes Kochmesser.
Kartoffeln schälen sei an dieser Stelle mal nicht ausführlich beschrieben. Verzeih mir.
Den Paprika weiden wir aus und schneiden die Schoten in kleine Stückchen.

Als Pilze kann man gut und gerne Champignons nehmen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass dies geschmacklich die weniger berauschende Variante gegenüber z.B. frischen Waldpilzen ist. Ich versichere Dir, dass man jeden – absolut jeden – Pilz unbedenklich bis an sein Lebensende genießen kann. Allerdings gibts Unterschiede in der Lebensdauer des Essers. Im Herbst wachsen bei uns hier Blutreizker im Garten und wenn ich die in die Suppe gebe …. *mit der Zunge schnalz* …. Lecker!
Letztens hatten wir nur Champignons. Also die werden gereinigt und dann zunächst der Stiel und anschließend die Kappe in dünne Scheiben geschnitten. Die Handlungsweise ähnelt gewissermaßen der vielfachen Zerteilung einer Zwiebel.

Die Karotten behandeln wir je nach Verschmutzungsgrad zunächst mit einem Schäler, mit dem wir die äußerste Kruste herunter säbeln.
Anschließend wird das ganze Gemüse gewaschen! Dies hat sich weltweit durchgesetzt, nachdem sich herausgestellt hat, dass Sandkörner im Essen nur wenig appetitlichen Wert besitzen.
Hah …. jetzt hätte ich es fast vergessen. Die Kartoffeln und Karotten werden nicht in ihrer ursprünglichen Form in die Gulaschsuppe gegeben, sondern VORHER in Würfelchen und Scheibchen geschnitten! Glaub mir – Deine Gäste und Mitesser werden es Dir danken.

Step 3:(2min)
Nach dieser anstrengenden Vorbereitung gehen wir nun zum Kochen über. Aber das gröbste hast Du bereits hinter Dir. Nachdem wir wieder Hitze unter unseren Topf gegeben haben schütten wir das zerkleinerte Gemüse in den Topf. Spätestens an dieser Stelle kann es sich rächen, wenn der Topf zu klein gewählt ist.
Mit Wasser füllen wir alles ein wenig auf …. so bis kurz unter die Gemüseoberfläche. Nach Belieben kann nun gewürzt werden. Aber beachte meine eindringliche Warnung: Es ist viel, viel schwerer die Gewürze nach einem Wurf wieder aus dem Essen zu extrahieren, als nach und nach die gewünschte Mischung herzustellen. Also: Obacht geben!
Die passierten Tomaten kann man ebenfalls gleich dazu kippen.

Step 4:
Deckel zu. Kochen lassen. Ca. 45min lang …. dann würde ich mal nachgucken gehen. Und kosten. Dabei solltest Du vor allem Dein Augenmerk auf die Karotten und die Kartoffeln legen, da die am längsten brauchen, um bißfest-weich zu werden.

Step 5: (optional)
Wer mag kann noch Petersilie drüberstreuen.
Dazu reicht man am besten Baguettebrot oder Brötchen zum Tunken!

Fazit: Gulaschsuppe mögen unsere Gäste und natürlich wir gerne immer wieder, vor allem im Winter. ich könnte mich jedesmal schier überfressen an dem Zeuchs. Ach ja: Gulaschsuppe ist eigentlich jahreszeitlos ein Festessen. Ein guter Bratentopf ist dabei sicher eine große Hilfe.

GD Star Rating
loading...
Gulaschsuppe Rezept, 5.5 out of 10 based on 28 ratings

Autor: Jörg Dutschke

Leave A Comment