Stockbrot zum Brot-Grillen am Stock

Stockbrot ist einfach genial. Mit diesem Rezept ist der Stockbrotteig schnell hergestellt, verpackt und mitgenommen und einem lustigen Stockbrotgrillen bei einer Wanderung bspw. steht nichts mehr im Wege. Probieren Sie das Stockbrot ruhig selbst einmal. Gerade beim Grillen mit Kindern kommt Stockbrot immer gut und verleiht dem Grillen ein “abenteuerliches Ambiente”. Stockbrot-Teig klassisch für 4 […]

Stockbrot ist einfach genial. Mit diesem Rezept ist der Stockbrotteig schnell hergestellt, verpackt und mitgenommen und einem lustigen Stockbrotgrillen bei einer Wanderung bspw. steht nichts mehr im Wege. Probieren Sie das Stockbrot ruhig selbst einmal. Gerade beim Grillen mit Kindern kommt Stockbrot immer gut und verleiht dem Grillen ein “abenteuerliches Ambiente”.

Stockbrot-Teig klassisch für 4 Personen

  • 400g Weizenmehl
  • 1 Tüte Trockenhefe oder 30g Presshefe
  • 1 Löffel Zucker (oder Alternativen -> lesen Sie im Rezept.)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 ml lauwarmes Wasser/ warme Milch
  • 2 Löffel (Olivenöl oder Sonnenblumenöl)

Das braucht man

  • 1 große Schüssel
  • 1 Küchenwaage
  • 1 Küchentuch
.

Wie du siehst, halten sich die Aufwendungen für Stockbrot arg in Grenzen. Am liebsten benutzen wir Presshefe; jedoch kannst du alternativ auch Trockenhefe verwenden. Dann variiert der erste Schritt leicht.

Fangen wir an.

Schütte also erstmal das Mehl in eine Schüssel. Der Trick an der Sache ist, dass du am besten die Schüssel auf eine Waage stellst, die Waage mit draufgestellter Schüssel auf Null eichst (du sagst der Waage also, dass die Schüssel nicht da ist; die Waage glaubt dir das und stellt sich artig auf Null.) und dann das Mehl aus der Tüte solange reinkippst, bis die Waage 400g anzeigt.

Cool, oder?
Anschließend stellen wir uns einen Vulkankrater vor und bauen ihn mit dem Mehl in der Schüssel nach. Danach simulieren wir einen umgekehrten Vulkanausbruch indem die Presshefe in den Krater zerbröselt wird. (Tipp: 1. Filme das Ganze und spiel dann den Film umgedreht ab – ein herrlicher Vulkanausbruch! 2. Sende mir den Film!)
Etwas von dem lauwarme Wasser/Milch schütten wir auch in den Krater und rühren jetzte alles leicht um.

Dieser erste Schritt geht damit zu Ende, dass wir nun den Mantel des Schweigens ein Küchentuch über die Schüssel ausbreiten und so 10min an einem warmen Ort gehen lassen. Hinweis: Warm heißt hier Zimmertemperatur – also nicht der Kühlschrank.
Hinweis 2: Du verstehst jetzt sicherlich warum das Küchentuch über der Schüssel liegt? Damit der Teig das “gehen lassen” nicht wörtlich nimmt! (Jetzt sage nicht, dass du hier auf ichkochwas.de nicht noch eine Menge lernen kannst!)

Der zweite und letzte Schritt (gelle – wir sind ganz schön schnell!) besteht einfach nur darin, dass wir jetzt das Salz, die restliche Milch (oder das Wasser), den Zucker sowie das Öl ebenfalls in die Schüssel befördern und … kneten! Vergiss moderne Küchenhelfer; nimm deine (vorher gewaschenen) Hände dazu. Knete was das Zeuch hält. Das ist eine extrem befriedigende Tätigkeit. Wenn in der Schüssel eine teigartige Masse entstanden ist, und glaube mir du wirst es merken, decke die Schüssel mit dem Tuch von vorhin ab und stelle den Teig nun ca. 15min in eine warme Ecke.

Das war’s auch schon – der Stockbrot-Teig ist fertig und kann gegrillt werden.

Stockbrot grillt man am einfachsten an einem Stock. Daher auch der Name – hättest du es gewußt? ;-)
Rupfe vom Teig ein schönes Stückchen ab, forme es um einen Stock herum und halte das zukünftige Brot über das Feuer. Nicht in das Feuer – das führt nur dazu, dass du recht schnell beobachten kannst, wie eine kohleartige Substanz entsteht die fürchterlich schmeckt.
Das Stockbrot ist übrigens dann fertig “gegrilltbacken”, wenn du es leicht vom Stock abziehen kannst, was normalerweise so nach 5-20min der Fall sein sollte. Das kommt echt auf die Hitze des Feuers an.

Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass ich einen entscheidenden Teil nonchalant übergangen habe – die Herstellung des Feuers. Aber die gehört auch nicht hierher – wir sind in der Kochecke auf ichkochwas.de!

Das ist wirklich ein einfaches Stockbrotteig-Rezept. Es wird lecker schmecken – ganz sicher. Wenn nicht hast du was falsch gemacht und nicht ich. Merke dir das. ;)

Hast du den Stockbrotteig probiert oder eine andere Rezept-Variante für mich? Schreiben mir deine Erfahrungen.

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Stockbrot zum Brot-Grillen am Stock, 6.6 out of 10 based on 84 ratings

Autor: Jörg Dutschke

Comments
4 Responses to “Stockbrot zum Brot-Grillen am Stock”
  1. stockbrotfan sagt:

    auf jedenfall schön geschrieben! Bin mal gespannt ob ich den “Vulkanausbruch” so wunderbar hinbekomme und obh der Teig auch schmeckt.

    • Jörg - der Küchenchef sagt:

      Ganz wichtig: filmen! Und dann Video an mich. :) Danke. Ach ja – und gutes Gelingen für den Teig! :)

      • Melissa sagt:

        Hallo
        Deine Schreibweise hat unsere ganze Familie begeistert.
        Haben das Brot gestern getestet es war gut.Versuchen es aber heute mit 2 Esslöffeln Zucher die Kinder hätten es gerne etwas süsser.

  2. lasgin sagt:

    Bohr so lecker

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