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In Erweiterung meines ursprünglichen Bratkartoffel-Artikels, möchte ich dessen Update aufgrund einer heute erprobten neuen Zubereitungsvariante verkünden.
Für ein tieferes Verständnis der hier beschriebenen sogenannten Strategie 3 der Bratkartoffelzubereitung empfehle ich dir ein Lesen des Grundlagenartikels zum Thema Bratkartoffeln.

Bratkartoffeln braten – Strategie 3

Ich habe heute (16.02.14) eine dritte Strategie zur Anwendung gebracht. Grund dafür war der angekündigte imense Hunger auf Bratkartoffeln unter den Angehörigen meiner Sippschaft. Ich habe daher fast 2(!) Säcke Biokartoffeln geschält, leicht vorgekocht (ein sinnfreier Akt wie ich bemerken muss, denn es ging keinen Deut schneller) und dann in 3(!) Etappen in der Pfanne angebraten. Wiederum das Problem: wohin mit der Etappe 1 wenn Etappe 2 ansteht und was soll mit den Bratkaroffen aus den Zubereitsungsetappen 1 und 2 passieren, wenn die dritte Ladung in der Pfanne ist?

Der geniale Schachzug heißt: Ofen! Ich habe also die Bratkartoffen schön angebraten, aber nicht so lange, dass sie furchbar weich sind, sondern noch etwas Biss haben. Dann habe ich die jeweils fertigen Fuhren in den Backofen befördert und bei 150°C Umluft einfach weiterziehen lassen.
Was soll ich sagen: es hat funktioniert! Die Kartoffeln waren in der kompletten Stärke perfekt weich und schmeckten himmlisch.

Bratkartoffeln im Zwischenlager: der Ofen!

Bratkartoffeln im Zwischenlager: der Ofen!


Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich jede der drei Pfannenladungen anders gewürzt habe: die erste Pfanne traditionell mit Salz, Pfeffer und Majoran. Und gemahlener Rosmarin! In der zweiten Pfanne Bratkartoffeln schmuggelte ich noch etwas gemahlenen Kümmel hinein. Die dritte Bratkartoffel-Ladung erfreute sich über die zusätzliche Zugabe von etwas gerebelten Oregano. Von dieser getrennten, zufälligen Vielfalt war letzlich natürlich nicht mehr viel zu merken, denn auf dem Backblech im Ofen wurden die verschiedenen Würzarten hoffnungslos in einander verheddert, aber die Gesamtkomposition erfuhr meinem Gaumen nach eine ungeheure Aufwertung.

Was mir lediglich Angst macht ist der Umstand, dass selbst diese riesige Menge Bratkartoffeln nicht wirklich gereicht hat. Daran änderten auch die Schnitzel nichts, welche ich zahlreich dazu fertigte. Als alle Bratkartoffeln weg waren, zeigten einige Mitesserinnen noch keinerlei Ermüdungserscheinungen und obwohl ich mich bei den Bratkartoffeln zurückhielt, riefen die Stimmen am Tisch nach Nachschub! Das muss man sich mal vorstellen! Ich gestehe, dass ich ziemlich perplex ob des unerhörten Appetits war. Ich konnte dieses jedoch durchaus nachvollziehen, denn die Bratkartoffeln schmeckten göttlich.

Dazu gab es wie bereits angemerkt Naturschnitzelchen. Die Veganer unter uns verzichteten auf die Schnitzel, hauten sich jedoch mit den Bratkartoffeln die Bäuche voll. Den Bauch … meine holde, vegane Hälfte labte sich ausschließlich an den Bratkartoffeln. Meine Teilzeitveganerin konnte sich jedoch den Schnitzelchen nicht entziehen. 🙂

Lecker: Bratkartoffeln und Schnitzel (natur)

Lecker: Bratkartoffeln und Schnitzel (natur)

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