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Vegan: Rosenkohl an Süßkartoffelpüree

Was macht man mit vielen Süßkartoffeln und einen ganzen Netz Rosenkohl? Diese Frage stellte ich mir vor ein paar Wochen, als ich die Zutaten in der Küche vorfand. Ich recherchierte ein Rezept, welches aus den Süßkartoffeln ein Süßkartoffelpüree fabrizierte und dazu gedünsteten Rosenkohl reichte. Außerdem wurde eine Soße mit Lebkuchenflair gezaubert und dazu noch Filet vom Schwein gereicht.
Letzteres würde quasi meine Erweiterung eines ansonsten vegetarischen Gerichts sein.
Und was hatten wir für eine Soße? Um es vorweg zu nehmen: da das Rezept vegan bleiben sollte, bastelte ich eine Soße aus dem Instant-Fond von GEFRO und „verfeinerte“ diese mit Lebkuchengewürz. Nach ernüchterndem Verkosten kippte ich alles weg! Soviel zur Soße.



Es gab nur ein Handycap: Süßkartoffeln sind bei den Kids verpönt! Ich würde also für diese noch ein veganes Kartoffelpüree kochen müssen. Was tut man nicht alles für die „Kleinen“.
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Hackfleischbällchen in Karotten-Curry

Es musste mal wieder etwas anderes sein. Etwas neues, nie (bei uns) da gewesenes. Auf der Suche nach kochbarem Futter stieß in meinen Onlinesammlungen auf ein interessant klingendes „Möhren-Curry“, welches total einfach herzustellen schien und erfreulicherweise durch Hackfleischbällchen „verfeinert“ werden kann. Dazu sollte es absolut passend Reis geben. Die Option mit den Klopsen (so kann man die Hackfleischbällchen auch bezeichnen) ließ mir bereits im Vorfeld Pfützen auf der Zunge entstehen und ich sabberte hin stiller Vorfreude ein wenig vor mich hin. Metabildlich gesprochen.

Da ich aufgefordert wurde, auch noch etwas Broccoli zu dünsten, brachte mich das Kochen des Rezepts an die Grenzen der Kapazitäten unserer Küchenausstattung. In gekonnter (*hüstel*) Manier schaffte ich es trotzdem, alle „Zutaten“ beinahe zeitgleich fertig zu bekommen.

Und so habe ich es gemacht. Weiterlesen

Rezepte zur Fastenzeit

Alljährlich nach der Fasnet, dem Karneval, dem Fasching oder wie auch immer diese komische Zeit bei dir heißt, in der sich Menschen vermummt zum Affen machen, bricht die Fastenzeit über das Volk herein. Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Beginn der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag.

Groteske Fratze - vermutlich aber nicht durch das Fasten entstanden.

Hardcore-Faster?
Es ist nicht erwiesen, dass man durch das Fasten ein etwas verbiestertes Wesen bekommt.

Ich selbst stehe dem Fasten sehr tolerant gegenüber: ich faste nicht selbst, lasse aber die Fastenden machen, wenn sie wollen. Fasten bedeutet für mich „nichts essen“. Nicht bloß der Verzicht auf Schokolade, Alkohol oder Fleisch. Nein – Fasten ist für mich der ultimative Verzicht auf feste Nahrung. Ich habe gerade gelernt, dass man dann auch vom Heilfasten spricht, denn diese radikale Fasten-Form dient der Entschlackung und Regeneration des Körpers. Meiner Meinung nach erfordert das auch die höchste Disziplin und geistige Stärke. Ich glaube (sic!), dass nur die wenigsten Anhänger des religiösen Fastens ein Heilfasten in der Fastenzeit praktizieren. Dabei muss das Heilfasten aber nicht auf die Fastenzeit beschränkt sein. Heilfasten kann man das ganze Jahr über praktizieren. Ich kenne Menschen, die aber jetzt beginnen, den Körper durch Fasten wieder auf Vordermann zu bringen: meine Frau zum Beispiel. Sie ist geübte Fasterin, denn einmal im Jahr setzt sie Nahrung für mehrere Wochen aus. Und überlebt! Ich bin immer wieder erstaunt darüber. Und froh! Natürlich. 🙂 Ich muss sie mal bitten, einen Text über das Heilfasten zu schreiben. Vielleicht ein Fasten-Tagebuch. Das wäre doch was, oder? Weiterlesen

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Bratkartoffeln – die dritte Strategie

In Erweiterung meines ursprünglichen Bratkartoffel-Artikels, möchte ich dessen Update aufgrund einer heute erprobten neuen Zubereitungsvariante verkünden.
Für ein tieferes Verständnis der hier beschriebenen sogenannten Strategie 3 der Bratkartoffelzubereitung empfehle ich dir ein Lesen des Grundlagenartikels zum Thema Bratkartoffeln.

Bratkartoffeln braten – Strategie 3

Ich habe heute (16.02.14) eine dritte Strategie zur Anwendung gebracht. Grund dafür war der angekündigte imense Hunger auf Bratkartoffeln unter den Angehörigen meiner Sippschaft. Ich habe daher fast 2(!) Säcke Biokartoffeln geschält, leicht vorgekocht (ein sinnfreier Akt wie ich bemerken muss, denn es ging keinen Deut schneller) und dann in 3(!) Etappen in der Pfanne angebraten. Wiederum das Problem: wohin mit der Etappe 1 wenn Etappe 2 ansteht und was soll mit den Bratkaroffen aus den Zubereitsungsetappen 1 und 2 passieren, wenn die dritte Ladung in der Pfanne ist?
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Bratkartoffeln

Bratkartoffeln – wohl kaum über ein anderes Gericht gehen die Meinungen so weit auseinander wie über Bratkartoffeln. Wie müssen sie beschaffen sein, wenn sie auf den Teller purzeln? Knackig cross oder als Matschepampe? Wie werden Bratkartoffeln richtig zubereitet? Brät man Bratkartoffeln besser aus rohen Kartoffeln oder muss man die Kartoffeln idealerweise vorkochen?
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Spanische Kartoffeln

Der Herbst wütet gerade fürchterlich am Bodensee. Die Sonne existiert nur noch in alten Erzählungen. Das Tagesgeschehen wird vom Nebel des Bodensees ummantelt. Eigentlich ein perfektes Eintopf-Wetter. Wenn wir uns die letzten Wochen nicht fortwährend von Suppen ernährt hätten, würde es womöglich Kartoffelsuppe heute geben. Das ging mir durch den Kopf, als ich den Speiseplan ausarbeitete. Ich entschied aber, dass eine Suppe am Wochenende reicht. Die gibt’s morgen. Es werden die legendären Kanarischen Linsen sein, welche ich im Frühjahr 2013 ausprobiert und für genial befunden hatte.

Heute aber wollte ich „Spanische Kartoffeln“ machen. Einerseits, weil das Rezept total einfach ist und schnell geht, wenn man die Vorbereitungen mal abgeschlossen hat, andererseits weil ich als Nichtveganer dazu eine Beilage meiner Wahl aussuchen konnte. Ich dachte an Hackfleischbällchen und die Entscheidung war gefallen.
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Kartoffeln kochen – so geht’s

Zum Kochen von Kartoffeln brauchst du auf jeden Fall: Kartoffeln. Da kommst du nicht drum rum. Um eine 5köpfige Familie mit Kartoffelpüree zu versorgen brauchst du ungefähr 2kg Kartoffeln. Meistens geht bei mir ein ganzes Säckchen Bio-Kartoffeln drauf. Die Kartoffeln müssen geschält und gewaschen werden. Zum Schälen von Kartoffeln empfehle ich immer zwei Richtlinien, an die man sich halten kann, damit man Spaß damit hat:

  • Größere Kartoffeln schälen sich leichter als kleine Kartoffeln und man wird schneller fertig.
  • Pendelschäler sind ideale Kartoffelschäler, sofern die Kartoffeln eine gewisse Mindestgröße nicht unterschreiten. Pendelschäler belassen die Kartoffel in ihrer ursprünglichen Form und nehmen nicht so viel Kartoffel mit in den Biomüll. (Mit herkömmlichen Gemüsemessern fabrizieren ungeübte Kartoffelschäler oft Kartoffelquader. Durch diese “Schule” bin ich auch gegangen. Damals.)

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Gemüse-Schaschlik – Gemüsespieße grillen

Letztes Wochenende oblag mir die familiäre Versorgung mit Nahrung. Das stellt normalerweise kein großes Problem für mich dar. Seit einigen Monaten hat sich das aber geändert, denn: meine Frau ist seit ihrer letzten Fasteneinlage fast komplett ins vegane Lager gewechselt. Ich toleriere das und inzwischen beginne ich mich daran zu gewöhnen, Mahlzeiten so zu planen, dass Fleischfresser wie auch Weidetiere 😉 gleichermaßen zufrieden gestellt werden. Du kannst also damit rechnen, dass auf ichkochwas.de vermehrt vegane und vegetarische Rezepte auftauchen werden. Ich muss das nur gleich jetzt anbringen, weil gerade die Beilage die ich zubereitete, so sicher nicht all zu häufig so gemacht wird. (Das ist von meinem noch arg beschränktem Horizont aus gesehen betrachtet.)

Ich entschied mich für folgendes Sonntagsessen: Kartoffelpüree (vegan zubereitet) mit marinierten, gegrillten Gemüse-Schaschlik sowie Hackfleischbällchen und Sauerkraut.
Wir hatten noch Besuch zum Essen und … es wurde gegessen bis zum Platzen!

Ich liebe dieses Essen so und in abgewandelter Form. Das Rezept auf dieser Seite beschränkt sich auf die Gemüsespieße. Eine kleine Abhandlung über die Herstellung eines veganen Kartoffelpürees („Papa, das schmeckt wie normal!“) wird in einem separaten Rezept folgen.
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