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Blitze erhellen sporadisch Schränke und Tisch in einer düsteren Küche. Donner zerreißt das monotone Prasseln des Regens, der sich sintflutartig ergiesst. Nur durch eine dünne Wand ertönt ein lautes Rascheln von draußen. Schatten huschen über die spärlich beleuchteten Vorhänge am Fenster. Ein verhaltenes Keuchen mischt sich mit den Urlauten der Natur.

Leise Schritte nähern sich dem Tisch in der Küche. Nervöse Finger tasten sich suchend über dessen Oberfläche. Da – sie sind fündig geworden. Das Flackern eines Streichholzes geht in einem neuerlichen Blitzlicht unter. Eine fast runtergebrannte Kerze wird entzündet und beleuchtet Teller und Besteck, die auf dem Tisch arrangiert sind. Aus dem Dämmerlicht taucht ein angespanntes Gesicht auf, sich an das warme Kerzenlicht klammernd. Augen irren ängstlich umher. Ein Schweißtropfen bahnt sich seinen Weg über bleiche Haut.

Die Schritte schlurfen weiter zum Kühlschrank, der sich zögerlich einen Spalt breit öffnet. Gerade soviel, dass die Augen vom Tisch keinen Blick auf das Innere erhaschen können. Etwas triefendes, dunkelfarbiges wird aus dem Kühlfach entnommen und auf ein großes Schneidebrett geworfen. Das aufklatschende Geräusch ist widerlich. Leise, kaum wahrnehmbar erklingt ein heiseres Kichern wie morbide Vorfreude.

Eine mit Pflastern übersäte Hand greift zu einem großen Messerblock und wandert tastend über die verschiedenen Messer. Schließlich entscheidet sich die Hand für eines und zieht es behutsam aus dem Block. Der Schatten einer großen, breiten Klinge hebt sich empor und spielt mit den dunklen Flecken, die zahlreich an der Wand existieren. Ein schneller Stich durch die Luft und die Klinge senkt sich zum Schneidebrett. Sie verhält nur kurz über dem massigen Etwas, welches auf dem Brett liegt, sorgfältig Maß nehmend, und fährt zielsicher in den Brocken.

Ein Schrei gellt durch die Nacht. Das Messer zuckt ruckartig nach oben. Tropfen perlen von der Klinge. Die Spitze des Messer ist rotgefärbt und vollführt einen wahnsinnigen Tanz durch die Luft …

Schnelle Schritte eilen zur Küchentür. Das Licht geht an und aufstöhnend verschafft sich eine Stimme Gehör:
„SCHAAATZ? Kannst du nicht einmal normal und ohne dieses Theater Fleisch schneiden?“

„Och menno – mit diesem „Blutbad Kochmesser“ macht es mir aber besonders viel Spaß. Sieh nur wie hübsch blutig es ist.“

Das Blutbad-Kochmesser sieht aus, als wäre gerade jemand damit erstochen worden.

Sieht einfach nur genial aus – dieses Kochmesser. Es ist aus gehärtetem Stahl und sollte – wie übrigens jedes Kochmesser – nur von Hand gespült werden.

Hier kannst du das Blutbad-Kochmesser kaufen.

Viel Spaß beim Kochen mit dem gewissen Horror-Ambiente.

 

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