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Dieses Rezept für mexikanische Kartoffeln ist für alle geeignet, die es gern deftig mögen. Bei mexikanischem Essen denkt man ja immer gleich an Bohnen – jedenfalls geht es mir immer so. Chilli con Carne – Ole! Oder wie wir deutschen es so treffend umschreiben: Jedes Böhnchen ein Tönchen! So kommen auch an dieser Stelle natürlich Bohnen zum Einsatz und in Verbindung mit Kartoffeln und ein wenig Fleisch wird daraus ein absoluter Gaumenhammer!

Die Zutaten

  • 300g Schweinefilet
  • 50g mageren Schinken (gewürfelt)
  • 2 TL Öl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50g Tomatenmark
  • Gewürzmischung, Salsa- oder ähnliches (aber das kann man auch gern weglassen)
  • 500g Kartoffeln
  • 350ml Gemüsebrühe
  • 100g Mais, (1 kleine Dose)
  • 100g Kidneybohnen, (1 Dose)
  • Salz, Pfeffer, Oregano
  • Vorbereitung:
  • Kochzeit:

Das braucht man

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Also ich hatte das Los gezogen keine Salsa-Gewürzmischung oder sonst irgendeine mexikanische Geschmacksverstärkung im Hause zu haben. Ich habe es dennoch nicht bereut, dieses Gericht zu kochen und anschließend zu genießen. Den Hinweis, dass Sie im Idealfall eine Salsamischung verwenden können, verdanken Sie dem Originalrezept.

Rezept mexikanische Kartoffeln mit Kidneybohnen

Dürfen bei mexikanischen Rezepten nicht fehlen: Kidneybohnen(Foto by joshbousel)

Den Hauptteil der Vorbereitungsphase nimmt das Schälen der Kartoffeln ein. Damit ist eines gleich mal klar gestellt: die Kartoffeln müssen geschält werden. Tun Sie es. Jetzt. Anschließend waschen Sie die Kartoffeln und teilen Sie in Hälften, welche Sie dann wieder halbieren. Die Mathematiker unter Ihnen haben es sicherlich bemerkt: es entstehen Kartoffelviertel! Ein völlig ausreichender Teilungsprozess.

 

Das Fleisch wird gewaschen und trocken getupft. Diesen Schritt erledigen Sie am Besten mit Küchenpapier. Mit einem scharfen Messer erfolgt nun die Streifung des Fleisches. Ooops – „die Streifung“ – ein Kunstwort, welches mir gerade eingefallen ist und welches Sie aufgrund seines überaus blöden Sinns sofort wieder vergessen. Einigen wir uns auf folgende Beschreibung des Ergebnisses: Geschnetzeltes. Schnetzeln Sie das Fleisch mit dem Messer! … ??? ……… Noch einmal: Sie schneiden ca. 1cm dicke Streifen vom Fleisch. Wenn die Streifen eine Länge von ca. 7,34cm überschreiten, schneiden Sie die Fleischstreifen einfach durch. Fertig. (Hinweis: 7,34cm sind ein völlig aus der Luft gegriffenes Maß. Eine allgemeinere Beschreibung bietet vielleicht das Wort „mundgerecht“.).

Ein kleiner Kniff: bestäuben Sie das Fleisch mit Mehl und wälzen Sie das Fleisch im Mehl herum. Dies bewirkt ein saftiges Fleisch, weil der Mehlmantel das Austreten des Fleischsaftes behindert.

Kippen Sie jetzt Öl in einen Topf. Mittels der Zuführung von Energie erhitzen Sie das Öl und wenn dieses schön brutzelt hauen Sie das Fleisch und die Schinkenwürfel in das Öl. Juchhei – ist das ein Spritzen und Spratzeln. Keine Bange, der Höllenlärm gehört dazu. Bleiben Sie nun am Ball, d.h. am Topf und wenden Sie eifrig das Fleisch so im Topf herum, dass es von allen Seiten hübsch angebraten wird.

Indess können Sie währenddessen damit fortfahren die Zwiebeln sowie den Knobi zu schälen und jeweils in kleine Stückchen zu hacken. Wie das genau vonstatten geht habe ich bereits in vielen Rezepten beschrieben. Stellvertretend sein auf den Gurkensalat verwiesen.

Ist das Fleisch schön braun (schwarz ist definitiv zuviel braun!) gesellen sich Zwiebel und Knoblauch dazu. Braten Sie alles kurz weiter und achten Sie nach wie vor auf das Wenden!
Fügen Sie weiter das Tomatenmark, wenn vorhanden die Salsa-Mischung sowie die Kartoffelviertel dazu. Brutzeln Sie alles unter stetem Wenden ca. 1min weiter bevor Sie alles mit der Brühe löschen. Mit einem Kochlöffel vermengen Sie den Topfinhalt und warten kurz bis alles aufkocht. Reduzieren Sie nun die Hitzezufuhr auf ein erträgliches Maß, deckeln Sie den Topf und lassen alles bei mittlerer Hitze 20min köcheln.

Damit Ihnen nicht langweilig wird, widmen Sie sich nun den Dosen, welche wir bisher ignoriert haben. Öffnen Sie die Dosen. Ein herkömlicher Dosenöffner leistet dabei hevorragende Dienst. Besorgen Sie sich ein ausreichend großes Sieb und kippen Sie beide Dosen (Mais und Bohnen) hinein. Spülen Sie kurz kaltes Wasser darüber (am Besten direkt unter dem Wasserhahn und über der Spüle!). Die komische Lake um die Bohnen und den Mais wird dadurch hinweggeschwemmt. Lassen Sie den Siebinhalt in Ruhe abtropfen.

Nach den 20min geben Sie den Mais und die Bohnen in den Topf! Obacht – es empfiehlt sich, den Deckel vorher vom Topf zu nehmen! (Jahrelange Erfahrung zahlt sich an dieser Stelle wirklich aus!) Rühren Sie einmal mit einem Kochlöffel im Topf herum und schließen Sie den Topf wieder (mit dem Deckel). Köcheln Sie alles ca. 10min weiter.

Nach Summa summarum 30min dürften die Kartoffeln weich sein. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer, ggf. etwas Oregano, und achten Sie auf die Dosierung der Gewürze. Ich kann nie genug darauf aufmerksam machen, dass es leichter ist Salz und Pfeffer „nachzuwürzen“ als zu „extrahieren“.

Essen ist fertig!

Fazit: Hat man alles richtig gemacht, erwartet den Hungrigen, die Hungrige oder die Hungrigen ein äußerst leckeres Essen. Auch ohne Salsa-Gewürzmischung (die ich wirklich nirgends auftreiben konnte), schmeckt das Essen nach „mexikanisch“. Und es ist hinreißend göttlich. Auch die Nachwirkungen! *lol*

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