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Kartoffel-Erbsen-Curry

Ich hatte neulich Wunschessen-Tag und es gelüstete mir nach etwas neuem, nachdem Töchterchen bereits lauthals in der kommenden Woche ein Gulasch heraufbeschwor, welches ich mir eigentlich wünschen wollte. Folglich musste ich umdenken und fand auch bald ein leckeres Gericht: Hähnchenschlegel mit Reis – im Ofen zubereitet. Wenn du hier seit geraumer Zeit mitliest wirst du wissen, dass meine Frau Teilzeitveganerin ist – die andere Teilzeit ist sie Vegetarierin. Als führsorglicher Mann suchte ich daher nach einer Alternative zum Hühnerfutter und gelangte schließlich an ein Kartoffel-Erbsen-Curry, welches total vegan ist und außerdem leicht und zeitunkritisch zuzubereiten ist.

Es wurde dennoch im Zusammenspiel mit der Zubereitung des anderen Futters etwas hektisch, was sich jedoch nicht auf dieses Rezept hier auswirken wird. Die Leichtigkeit des Kochens ist bei diesem Rezept fühlbar; das exotitische Element kommt beim Essen. Und dieses wird dir munden … wie es mir mundete und meiner Frau auch, bevor ich …. aber dazu später mehr. Weiterlesen

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Hackfleischbällchen in Karotten-Curry

Es musste mal wieder etwas anderes sein. Etwas neues, nie (bei uns) da gewesenes. Auf der Suche nach kochbarem Futter stieß in meinen Onlinesammlungen auf ein interessant klingendes „Möhren-Curry“, welches total einfach herzustellen schien und erfreulicherweise durch Hackfleischbällchen „verfeinert“ werden kann. Dazu sollte es absolut passend Reis geben. Die Option mit den Klopsen (so kann man die Hackfleischbällchen auch bezeichnen) ließ mir bereits im Vorfeld Pfützen auf der Zunge entstehen und ich sabberte hin stiller Vorfreude ein wenig vor mich hin. Metabildlich gesprochen.

Da ich aufgefordert wurde, auch noch etwas Broccoli zu dünsten, brachte mich das Kochen des Rezepts an die Grenzen der Kapazitäten unserer Küchenausstattung. In gekonnter (*hüstel*) Manier schaffte ich es trotzdem, alle „Zutaten“ beinahe zeitgleich fertig zu bekommen.

Und so habe ich es gemacht. Weiterlesen

Curry mit Aprikosen

Ein neues Curry-Rezept, welches ich letztes Wochenende kochen durfte! Mit Aprikosen! Früher undenkbar, heute willkommene Abwechslung!

Mein erstes größeres fremdländisches Essen, welches ich vor vielen Jahren zubereitete, bestach mich durch seine merkwürdigen Zutaten: Äpfel, Bananen, Ananas. Nicht zu vergessen die Sojasoße, deren Existenz ich lange Zeit ignorierte. Neulich las ich dann von einem Curry, welches mit Aprikosen zubereitet wird. Vermutlich tippelte eine kleine kulinarische Muse durch mein Hirn und kehrte die Erinnerung an den Indientopf an die Oberfläche. Ich wollte dieses Rezept probieren. Es klang einfach zu … zu … naja: einfach und schnell. Lecker würde es schon automatisch werden.

Letzten Sonntag war es soweit und ich überwand mich, mal wieder ausgiebig den Kochlöffel zu schwingen. Außerdem war meine Koch-Ehre noch vom vorsamstäglichen Fiasko angekratzt. Ich hatte irische Kartoffelfladen ziemlich verhauen. Das galt es auszumerzen. Was soll ich noch sagen: ich bin auf ganzer Linie rehabilitiert! Weiterlesen

Puten-Curry mit Ananas und Bananen

Hin und wieder neige ich ja zu ungewöhnlichen Kombinationen beim Kochen. Ich erinnere mich da sehr gut an meinen ersten eigenen Versuch, etwas fremdländisches zu kochen. Es ist viele Jahre her, da las ich von einem „Indientopf“ und allein die Vorstellung, mit Bananen und Äpfeln zu kochen erschien mir so ungeheuerlich, dass ich nicht umhin kam das Rezept zu kochen. Heute bin ich hinsichtlich kulinarischer Extravaganzen aufgeschlossener! Ein Curry mit Putenfleisch, Ananas und Bananen erscheint mir heute nicht mehr wahnwitzig, sondern vor allem nachahmenswert.

Vor wenigen Tagen war es dann soweit: Ich kochte ein Curry mit Pute, Banane und Ananas. Nicht nur auf mein eigenes Geschmackserlebnis freute ich mich; ich wollte mich auch überraschen lassen, ob meine Kids sich „überwinden“ würden. Kinder sind ja mitunter die reinsten Esskulturbanausen, wenn es um neue Erfahrungen für den Gaumen geht.
Was meinst du? Wurde alles aufgegessen? (Pssssssst: ja!)
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Dal ka raas – scharfe Linsensuppe

Dal ka raas ist eine scharfe Linsensuppe aus Indien und ein echter Gaumenhit!

Ich komme gerade vom Essen und es treibt mich förmlich an die Tasten, um das eben hergestellte Rezept niederzupinseln.
Ich gebe zu ich war skeptisch, als meine Frau „Scharfe Linsensuppe“ auf den Speiseplan schrieb. Aber meine Skepsis war unbegründet. Indisch kochen – mal wieder ein Genuß.

Ich habe für die Zubereitung ca. 45min gebraucht. (Für ganz Aufmerksame: es kommt öfter bei uns vor, dass meine Frau das Essen bestimmt und ich es dann koche(n muß) *g*).

Hinweis: Im Original findet viel Chilli und Pepperoni Zugang zu diesem Gericht. Leider hatten wir ersteres nur als Gewürz und zweiteres gar nicht im Hause. Daher ist das hier eine abgespeckte (wenn auch sicher für Europäer bekömmlichere) Version der Dal ka raas. Weiterlesen

Pfannkuchen auf chinesische Art

Wer mal Lust auf was scharfes Chinesisches hat, dem schmeckt das sicherlich: Pfannkuchen auf chinesisch sind immer wieder eine Auflockerung des kulinarischen Alltags.

Die Zutaten

Pfannkuchen

  • 300g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 TL Sesamöl
  • 400ml Wasser
  • 80g Butterschmalz
  • Salz

Füllung

  • 250g Rinderfilet
  • 1Stange Porree
  • 3Möhren
  • 150g Mungobohnensprossen
  • Salz
  • Sambal oelek
  • 1Stück Ingwer (Daumengross)
  • 2EL Öl
  • Pfeffer
  • 3EL Sherry
  • 4EL Sojasosse

Das braucht man

    Anstatt Rinderfilet kann man auch Puten- oder Hähnchenfleisch verwenden oder man lässt das Fleisch mal ganz weg!

    Step 1: (5min)
    Mehl, Salz, Eier, Sesamöl und Wasser mit dem Rührgerät mischen und 30 min. quellen lassen

    Step 2: (10min)
    Rinderfilet waschen, trockentupfen und in Scheiben schneiden. Porree und Möhren putzen, in feine Scheiben schneiden (oder mit einem chin. Gemüsestecher in Formen stechen). Ingwer schälen und klein würfeln, Mungobohnensprossen waschen.

    Step 3: (10min)
    Öl erhitzen, Fleisch pfeffern und 2 min anbraten, rausnehmen. Möhren andünsten. Die Brühe und den Sherry dazugeben 3min dünsten, Porree und Ingwer zugeben und nochmals 4 min weiterdünsten

    Step 4: (2min)
    Die Sprossen und das Rinderfilet dazugeben mit Sojasosse, Sambal oelek, Salz und Pfeffer abschmecken. Warmhalten

    Step 5: (10min)
    Nun die Pfannkuchen (Teig aus Step1) in der Pfanne backen bzw. braten. Die Pfannkuchen mit dem Gemüse füllen.

    Fazit: Ein Rezept, dass satt macht! Denn die Pfannkuchen können ganz schön stopfen, aber soooo lecker